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Saatgut für Forstpflanzen und Sträucher

Unser Samen-Sortiment wird in Gewicht und nicht in Stückzahlen angeboten. Bitte berücksichtigen Sie auch den Mindermengenaufschlag bei Kleinmengen, sowie die Mindestbestellmenge von 10 g pro Baumart.

 

Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Aufträge unter einem Warenwert von € 35,- annehmen können!

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Das ist Herzog

Know-How beginnt
beim Saatgut

 

Wir wissen Qualität und Herkunftssicherheit legen den Grundstein für den weiteren Erfolg, denn die genetischen Eigenschaften haben enorme Bedeutung für das heranwachsende Pflanzgut.

 

Deshalb ernten wir unsere Samen zum größten Teil selbst und bereiten sie in der eigenen Betriebsstätte auf. Nur so kann durch langjährige Erfahrung über Herkunft, Aufbereitung und Lagerung ein hochwertiges Produkt gesichert werden.

 

 

Unser Know-How für Ihren Erfolg!

 

Beerntung

Herkunftssicherheit hat für uns oberste Priorität

Daher sind wir stets darum bemüht,  das geeignete Saatgut für Ihr Gebiet zu liefern. Unter der Rubrik Wissenswertes haben Sie die Möglichkeit sich selbst zu informieren welche Herkunft für Ihr Wuchsgebiet am besten ist.

 

Die Beerntung forstlicher Baumarten führen wir in Österreich zum Großteil selbst durch. So werden z.B.: Ahorn und Tanne mit Hilfe von Baumsteigern in zugelassenen Erntebeständen gepflückt.

 

Für Baumarten die in entfernten Ländern wie z.B.: China (Fächerahorn) und USA (Blaufichte) beheimatet sind können wir durch gute Kontakte und langjährige Geschäftsbeziehungen den Bedarf sichern.

 

Ein heikles Thema stellt die Herkunftssicherheit der Nordmanntanne dar. Diese ist in den Gebieten Georgien und Russland beheimatet. Durch langjährige Zusammenarbeit mit dort ansässigen Partnern können wir hier für die Lieferung der richtigen Provenienzen garantieren. Diese Garantie zieht sich natürlich bis zu unserem Pflanzmaterial durch. Auch ist es uns gelungen, bei der Versteigerung der Erntelizenzen in Georgien, die Ernterechte in den Gebieten Ambrolauri-Tlugi und Borshomi-Bakuriani für die nächsten 10 Jahre zu sichern.

Aufbereitung

Sorgfältiger umgang als Basis für Qualität

Die Qualität des geernteten Saatguts muss auch in der Weiterverarbeitung gewährleistet sein. Nach der Ernte wird das Saatgut, der jeweiligen Baumart entsprechend nachgereinigt, getrocknet und maschinell aus den Zapfen bzw. Fruchtfleisch gewonnen. In drei speziellen Kühlräumen mit unterschiedlicher Temperatur wird das fertige Saatgut in Kanistern und Trommeln fachgerecht gelagert. Die Haltbarkeit der Samen ist sehr unterschiedlich und kann bei richtiger Lagerung von einem Jahr (z.B.: Spitzahorn) bis über 10 Jahre (z.B.: Fichte und Lärche) anhalten.

 

Der Versand an unsere Kunden erfolgt termingerecht, je nach Menge mittels Spedition auf Paletten oder via Paketdienst in Kartons. Dabei werden die Samen sicher eingeschweißt und mit einem Namensetikett versehen. Als besonderen Service bieten wir zu jedem gewünschten Aussaattermin, bereits fertig stratifiziertes Saatgut an.  Somit haben Sie keinen zusätzlichen Aufwand und können die Samen sofort nach Erhalt keimbereit aussäen. 

 

 

Aussaat

Jede Baumart hat
ihren eigenen
Rhythmus

Daher können wir leider keine standardisierte Aussaatanleitung zur Verfügung stellen. Einige Baumarten benötigen eine Stratifikation um im Frühjahr keimen zu können. Diese Baumarten sind in unserer Sortimentsliste speziell gekennzeichnet und können von uns keimbereit direkt vor Aussaat geliefert werden.

 

Einige Gehölze wie z.B.:  Eichen, Nüsse, Ahorn, Kirsche werden vorwiegend im Herbst gesät. Während sie im Winter in der Erde geschützt liegen, bauen sie ihre Keimhemmung ab. Diesen Vorgang nennt man natürliche Stratifikation. Dies gelingt nur, wenn die Samen den Winter unbehelligt überstehen und nicht z.B.: durch Nagetiere aufgestöbert werden.

 

Alle anderen Baumarten werden in der Regel im Frühjahr von März bis Mai in das Freiland ausgesät und mit etwas Erde oder sterilem Sand (ca. 3-fache Dicke der Samengröße) abgedeckt und leicht angedrückt.

 

 

Rekultivierung

 

Baum- und Strauchsamen werden auch sehr erfolgreich zur Rekultivierung von Bergwerkshalden, Straßenböschung und Rutschungen eingesetzt.


Dabei kommen verschiedene Ausbringungs-Methoden zur Anwendung. Auf Steilflächen mit fehlender Humus-Auflage werden die Baumsamen zusammen mit Grassamen im Hydroseed-Verfahren aufgespritzt.  Besonders  durch das von Dr. Roman Schaffer / Irdning entwickelte Dickschichtverfahren ist es gelungen, Keimergebnisse und Biomassebildung entscheidend zu verbessern. Mit dieser speziellen Hydrosaat-Variante treten Begrünungserfolge rascher ein und sind dauerhafter. Ungünstige Randbedingungen wie Exposition, Steilheit, Humus- und Nährstoffarmut werden in ihren Auswirkungen deutlich abgeschwächt.

Für diesen Anwendungsbereich, eigen sich besonders leichtsamige Pionierbaumarten wie Birke und Weißerle. Aber auch kleinkörnige Sträucher wie Wildrosen und Nadelholz- Samen lassen sich gut mit diesem Verfahren ausbringen.

Selbstverständlich können Baumsamen in begehbarem Gelände auch auf konventionelle Art ausgebracht werden. Der günstigste Zeitpunkt dafür ist im Spätherbst knapp vor Schneefall oder eine Schneesaat im Spätwinter. Damit können die natürlichen Abläufe der Wasseraufnahme / Samenquellung / Abbau der Keimhemmung weitgehend ungehindert einwirken. Außerdem werden zu diesem Zeitpunkt Ausfälle durch natürliche Fressfeinde weitgehend minimiert.

Besonders bewährt hat sich eine Saat im Schutz von Kokos-Matten. Dieses 100% biologisch abbaubare Kokos-Gewebe wird zur Hang- und Böschungssicherung eingesetzt und bewirkt eine 1,5 - fache Feuchtigkeitsaufnahme. Außerdem sammelt sich in ihrem Bereich Laub und Feinerde. Das unterstützt damit die Bedeckung des Samens und die Bildung eines günstigen Keimbeetes. Jedenfalls hat sich in der Praxis eine deutlich höhere Keimrate im Bereich der Kokos-Matten ergeben.